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Prag |
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Prag ist zwar etwas kleiner als andere europäische Metropolen, trotzdem sollte man 3 bis 4 Tage einplanen um die vielen Sehenswürdigkeiten in Ruhe erleben zu können. Schließlich findet man hier Kunst und Architektur vom Mittelalter, über Barock und Jugendstil bis zur Moderne. Dank der guten Beschilderung mit Piktogrammen der wichtigsten Bauwerke findest Du in Prag schnell und einfach alles wichtige.
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In unserem Bericht wollen wir Dir einige Tipps und Informationen über die 'Goldene Stadt' an der Moldau geben, die diesen Namen nicht nur tagsüber zu Recht trägt. |
Außer den ganz bedeutenden Highlights gibt es viele Kleinode zu entdecken. Angenehm für deutsche Besucher in Tschechien ist das deutlich günstigere Preisniveau. So gibt es z.B. für umgerechnet 3 Euro schon ein komplettes Mittagessen. Zu den zahlreichen Stadtführungen, sei es nun mit dem Citybus oder mit der Pferdekutsche, sind auch individuelle Führungen (3 Std. ca. 30 Euro) möglich. Neben den romantsch-verwinkelten Ecken und den Prachtboulevards solltest aber auch die schöne Landschaft mit ihren grünen Hügeln genießen. Im Umland von Prag bieten sich zudem zahlreiche Burgen als Ausflugsziel an.
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Kurzer geschichtlicher Überblick
> Die
fünf mittelalterlichen Städte
> Theater in Prag
> Schifffahrt auf der Moldau
> Das
Autowerk und Museum von Skoda
> Hotels in Prag
Kurzer geschichtlicher Überblick
Bereits im 10. Jahrhundert wuchs am Moldauufer eine Stadt, die sich schnell zum Umschlagsplatz für Waren aus Orient und Okzident entwickelte. Die erste große Blütezeit erlebte Prag im 14. Jahrhundert unter Karl IV. Er war nicht nur böhmischer König sondern auch deutscher Kaiser und erhob die Metropole zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches.
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Unter seiner Herrschaft entstand auf dem Hradschin aus den alten Ruinen die Prager Burg und der Veitsdom, |
die Neustadt wurde gegründet und die
Altstadt um neue Bauwerke, wie z.B. die Teynkirche bereichert.
Eigentlich begab sich Prag im ausgehenden Mittelalter freiwillig unter die Obhut der Habsburger,
doch die annullierten bald die Prager Freiheiten. Zur Katastrophe kam es mit dem
Prager Fenstersturz:
| 1618 warfen böhmische Protestanten die kaiserlichen Stadthalter samt ihrem Stadtschreiber aus dem Fenster der Staatskanzlei, weil die freie Religionsausübung eingeschränkt wurde. |
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Leider mit ungewollten und
verheerenden Folgen. Der Auslöser des Dreißigjährigen Krieges und eine
Jahrhunderte währende Dominanz der Habsburger (bis 1918) in Prag mit vielen Konflikten.
Nach dem Ersten Weltkrieg war der Untergang Österreich-Ungarns besiegelt und die
Geburtsstunde der
Tschechoslowakischen Republik gekommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die
Tschechoslowakische Volksrepublik bzw. 1960 die Sozialistische Republik. (CSSR)
gegründet.
Nach Massenprotesten trat 1989 die kommunistische Führung zurück, drei Jahre
später kam es zur Teilung des Landes in Tschechische Republik und Slowakische
Republik.
Die fünf mittelalterlichen Städte:
Hradschin, Kleinseite, Altstadt,
Jüdische Stadt, Neustadt
Hradschin - Prager Burg und Burgstadt:
Unter der Prager Burg versteht man nicht nur ein Gebäude, es ist vielmehr ein
ganzer Komplex, der vom Veitsdom dominiert wird. Als Sitz von Kaisern, Königen
und Präsidenten ist hier seit über tausend Jahren das Zentrum der Macht des
Landes angesiedelt. Mein Vorschlag: Mit der Straßenbahn (Linie 22 oder 23) gleich morgens
zur Prager Burg hochfahren.
Das Zentrum der Burgstadt bildet der Hradschiner Platz. Von dort kommst Du über den ersten- und zweiten- zum dritten Burghof.
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Jetzt stehst Du direkt vor dem Veitsdom, dessen Bau unter Karl IV. im 14. Jahrhundert (Gotik) begann, aber erst 1929 mit dem neugotischen Bau des Westteils beendet wurde. |
| Die Besichtigung ist ein Muss und wer über etwas Kondition verfügt, der sollte unbedingt den 99 Meter hohen Südturm besteigen. |
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Die Belohnung ist ein fantastischer Rundblick! |
Du erkennst den länglichen Grundriss des Burgareals, siehst das gesamte Burgenviertel, sowie die Kleinseite, die Moldau und die Altstadt.
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Der alte Königspalast schließt den dritten Burghof nach Osten ab. Mehrere Jahrhunderte wurde an ihm gebaut, sein heutiges Aussehen ist vor allem von der Renaissance geprägt. Ein weiteres Highlight ist die St.-Georgs-Basilika, der bedeutendste romanische Bau Prags. Gehst Du noch ein Stück weiter, gelangst Du zum berühmten Goldenen Gässchen mit seinem winzigen Häuschen, in denen vor allem Wachen und Handwerker lebten. Von dort aus kommst Du zur alten Schlossstiege, die wieder hinunter zur Metrostation Malostranská führt.
Nicht verpassen solltest Du den großen Wachwechsel um 12:00 Uhr am Hradschiner Platz und ersten Burghof.
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Da bei dieser Attraktion ein großer Andrang herrscht und teilweise abgesperrt wird, solltest Du Dir rechtzeitig einen guten Platz sichern. Die beste Sicht hat man übrigens innerhalb des ersten Burghofs.
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Falls Du noch etwas Zeit hast, so kannst Du auf dem Burgberg außerhalb der Burgmauern noch viel interessantes entdecken.
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Sehenswert sind hier unter anderem das Kloster Strahov, die Loreto-Kirche, das monumentale Czernin-Palais und ganz wichtig: Die tolle Aussicht auf die Moldau und Prag.
Die Kleinseite:
Wenn Du den Abstieg geschafft hast, befindest Du Dich auf der Kleinseite.
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Die barocken Paläste der Habsburger und vornehme Bürgerhäuser prägen hier das Bild. |
Von der Metrostation Malostranská, vorbei am Palais Waldstein, kommst Du zum Kleinseitner Ring, dem Zentrum dieses Stadtviertels. Dort befindet sich auch St. Niklas aus dem 18. Jahrhundert, das Hauptwerk des böhmischen Barocks.
Auf dem Weg Richtung Karlsbrücke, solltest Du einen Abstecher zum Malteserplatz und dem Großprior-Palais machen. Bevor Du die mittelalterliche Brücke zur Altstadt überquerst unbedingt noch die Kampa-Insel besuchen, die von dem Teufelskanal von der Kleinseite getrennt wird. Die Häuser wurden im 17. Jahrhundet gebaut, teilweise auf Pfählen, und befinden sich direkt am Ufer. Dort sind auch zahlreiche Cafés, die Dich bei Tag und Nacht zum Verweilen einladen.
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Eine Treppe führt direkt auf die Karlsbrücke. Sie wurde unter Karl IV. im 14. Jahrhundert aus Sandsteinquadern gebaut, ist 520 m lang, 10 m breit und hat 16 Brückenbögen.
Die Altstadt:
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Auf der Karlsbrücke pulsiert das Leben, Touristen, Musiker, Händler, Kleinkünstler prägen das Bild. |
Neben dem tollen Blick auf die Moldau und die Prager Burg, kannst Du auch die 30 Statuen und Statuengruppen bewundern, die der Karlsbrücke einen besonderen Reiz verleihen.
| Die Brücke ist auf beiden Seiten durch Türme befestigt, den beiden Kleinseitner Brückentürmen und dem Altstädter Brückenturm. |
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Dieser gehört zu den schönsten Türmen der Gotik. In unmittelbarer Nähe befindet sich die barocke St.-Franziskus-Kirche (in der Krypta sind noch Elemente der von den Kreuzherren erbauten frühgotischen Kirche enthalten) und das Clementinum, einst das Zentrum der Jesuiten, heute Bibliothek und Lesesaal und der größter Gebäudekomplex nach der Prager Burg mit drei eingefügten Kirchen.
Jetzt ist es nicht mehr weit zum Altstädter Ring, dem bedeutendsten Platz des historischen Prags mit vielen Sehenswürdigkeiten:
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Das Altstädter Rathaus: Im 14. Jahrhundert wurde von Bürgern der Altstadt das Wölfinsche Haus gekauft, in den folgenden Jahrzehnten wurde das Rathaus umgebaut und erweitert. |
Weltberühmt ist die Astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert. Der obere Teil (Sphäre) zeigt die Zeit, sowie den Umlauf der Sonne und des Mondes.
| Der untere Teil (Kalendarium) gibt die einzelnen Tage und Monate des Jahres an. |
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Den Turm kannst Du traditionell per Treppe erklimmen oder bequem mit dem Fahrstuhl nach oben gleiten. In jeden Fall erwartet Dich ein herrlicher Blick auf die Altstadt. |
| Am Altstädter Ring befindet sich die St. Niklas-Kirche, die1732 innerhalb von nur 2 Jahren von Kilian Ignatz Dientzenhofer erbaut wurde. |
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Fast nebenan steht die Teynkirche, deren rund 70 m hohen Türme den Platz dominieren. |
Der bedeutende Sakralbau wurde in seiner heutigen Form von 1365 bis 1511 errichtet. Gehst Du noch ein Stück weiter, gelangst Du zum Pulverturm.
| Der monumentale Zugang zur Prager Altstadt wurde im 15. Jahrhundert erbaut und diente später als Schießpulverlager, was ihm seinen Namen gab. |
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Vom Altstädter Ring aus, bringt Dich die Pariser Straße direkt zur Moldau. |
Die prachtvolle Straße mit ihren Jugendstil-Häusern führt durch die ehemalige jüdische Stadt.
Die Jüdische Stadt:
Prags Judenstadt, die als Europas Jerusalem galt, gibt es
nicht mehr.
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Dafür liefert heute aber das Jüdische Museum durch eine der umfangreichsten Judaica-Sammlungen der Welt ein komplettes Bild vom Leben der Juden in Böhmen und Mähren. |
Zum Museum gehören mehrere Synagogen und der alte Judenfriedhof auf dem sich auf engstem Raum ca. 12.000 Grabsteine befinden.
Die Neustadt:
Dieser Stadtteil wurde, anders als der Namen vermuten lässt,
bereits vor über 600 Jahren gegründet. Die Architektur stammt aber größtenteils
aus dem 19. Jahrhundert. Das Zentrum des Geschäftslebens ist der 750 m lange und
60 m breite Wenzelsplatz, ein Prachtboulevard mit Kinos, Restaurants, Hotels und
Discos.
| Am oberen Ende, direkt vor dem imposanten Nationalmuseum, steht das berühmte Denkmal des heiligen Wenzel. | ![]() |
Nicht ganz so bekannt, dafür der größte Platz in Prag, ist der Karlsplatz.
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Auf der einen Seite befindet sich das Fausthaus. Hier versuchten diverse Alchimisten Gold für Kaiser Rudolf II. herzustellen. Auf der anderen Seite steht das Neustädter Rathaus, das bereits bei Gründung der Neustadt erbaut wurde.
Theater in Prag
Kulturell bietet Prag sehr viel, eine Besonderheit ist hier das schwarze Theater in seinen verschiedenen Facetten. Teilweise schwarz angezogene Künstler spielen vor einem schwarzen
Hintergrund mit leuchtenden Requisiten oder Kostümen. So entstehen faszinierende
Illusionen, die Du einfach mal gesehen haben musst. Da hierbei Worte überflüssig
sind, kann jeder in diese traumhafte Welt eintauchen und sich verzaubern lassen.
Wir haben für Euch zwei der bekanntesten Theater besucht:
Das Image Theatre:
Das Image Theatre ist ganz einfach zu finden: Vom Altstädter Ring aus
einfach in die Pariser Straße einbiegen, nach ein paar Schritten siehst Du es
auf der rechten Seite.
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Es ist ein unabhängiges privates Theater, das in seinen Programmen dem Publikum eine Kombination aus schwarzem Theater, Tanz und Pantomime bietet. Traumhafte Sequenzen mit viel Fantasie und Artistik werden auch Dich begeistern.
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Der Humor kommt dabei aber nicht zu kurz, denn witzige Comedy Einlagen, bei denen auch die Gäste mit einbezogen werden bringen den Saal immer wieder zum Lachen.
Laterna Magika:
Die Laterna Magika ist ebenfalls sehr leicht zu erreichen, denn sie ist ein Teil
des Nationaltheaters. Der Grundgedanke des Theaters ist die Kombination von Film
(der auf mehreren Projektionsflächen zu sehen ist) und klassischem
Bühnenauftritt. Dabei verschmelzen Tanz, Pantomime, Schwarzes Theater, Sound und
Licht zu einer einzigen Augen- und Ohrenweide. Wir waren im "Wonderfull Circus".
In diesem Programm reist Du mit zwei Clowns einer geheimnisvollen Schönheit
hinterher und erlebst dabei deren Abenteuer mit allen Sinnen mit.
Schifffahrt auf der Moldau
Seit jeher hat die Moldau das Leben Prags stark beeinflusst. Mit der Gründung
der Prager Dampfschifffahrt Gesellschaft im Jahre 1865 wurde der
Passagierschiffverkehr immer bedeutender. Nach der Privatisierung im Jahre 1992
wurden umfangreiche Investitionen in die Erneuerung des Schiffsparks möglich. So
können heute auf verschiedenen Schiffen interessante Rundfahrten angeboten
werden.
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Von der knapp einstündigen Kurzrundfahrt, über Großrundfahrten, bis zum Discoschiff ist alles möglich. Für den Sommer ideal ist die dreistündige Fahrt ab 19:00 Uhr incl. Abendessen. |
Hast Du tagsüber die Stadt per Fuß erkundet, so kannst Du jetzt die Stadt bequem aus einer ganz anderen Perspektive bewundern. Stromaufwärts geht es unter der Karlsbrücke hindurch bis zur Schleuse.
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Dann weiter zu der etwas abseits gelegenen Kirche St. Peter und Paul auf dem Vysehrad (der zweite wichtige Burgberg neben dem Hradschin) und schließlich bis in die grünen Vorort-Gebiete, bis es nach rund 90 Minuten wieder zurück geht und Du Prags Lichter angehen sieht.
Das Autowerk und Museum von Skoda
Alle die sich für Autos interessieren, sei als besonderes Highlight ein Besuch bei Skoda empfohlen. In
Mladá Boleslav, ca.
35 km von Prag entfernt, befindet sich das Skoda-Automuseum und das
Automobilwerk. Das Museum kann von jedem besucht werden. Wer eine Führung durch
das Autowerk möchte, muss sich allerdings vorher anmelden.
Die Anmeldung lohnt sich auf jeden Fall, denn es ist schon erstaunlich wie in
einer der modernsten Autofabriken Europas aus zig verschiedenen Teilen ein
komplettes Auto entsteht.
1991 ist der VW-Konzern mit Skoda ein Joint Venture eingegangen, erst mit 30 %
inzwischen zu 100 %. Die Standards von den Wolfsburger Autobauern wurden
übernommen und in die tschechischen Fertigungs-Traditionen integriert.
Die Daten des tschechischen Autobauers sind imposant...
Es gibt 3 Modellreihen: Oktavia, Fabia und Superb. Wobei letzteres Modell
wegen der kleineren Stückzahlen in einem extra Werk gefertigt wird. Die Autos
werden in ca. 70 Ländern exportiert. Rund 12.500 Mitarbeiter sind direkt für die Produktion zuständig. Dabei wird auf
abwechslungsreiche Gruppenarbeit Wert gelegt.
| Beim neuen Werk wurden modernste Fertigungstechniken umgesetzt und die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Gesamtkonzept berücksichtigt. | ![]() |
Dies
zeigt sich unter anderem durch große Glasflächen an den Fabrikwänden, denn sie schaffen eine helle und
freundliche Arbeitsatmosphäre.
Unsere Führung begann am Ende der Autoproduktion. Bei der so genannten
"Hochzeit" werden die einzelnen Teile, die Karosserie und der Motor
zusammengeführt. Übersteht das gerade 'geborene' Auto den anschließenden
Abschlusstest, ist ein neuer Skoda bereit für ein Autoleben.
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Weiter ging's ins Presswerk. Hier konnten wir sehen, wie aus Blechen die Karosserieteile entstehen.
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Auf einer "Roboterstraße" werden diese einzelnen Karosserieteile dann so zusammengeschweißt, dass daraus die Karosserie wird. |
Damit der Rost dem Metall
nichts anhaben kann, gibt's in der Lackiererei eine Versiegelung und hier
bekommen die Teile natürlich auch die spätere Autofarbe.
Auf dem ca. 2,5 km² großen Fabrikgelände, entsteht auf diese Weise z. B. alle 2
1/2 Minuten ein neuer Skoda-Oktavia.
Das Geheimnis der Skoda-Erfolgsgeschichte dürfte wohl sein, dass es ist gelungen
ist die
optimale Kombination aus modularer Fertigung, direkter Kommunikation und kurzen Wegen zu
finden.
Das Skodamuseum ist in zwei Bereiche unterteilt. Zur Einstimmung gibt's im
Vorführraum erst einmal Filme über Skoda zu sehen. Toll dabei, die Filme sind in
deutscher Sprache.
| Solltest Du die Werksführung nicht mitgemacht haben, dann kannst Du eine verkürzte Variante in einem Teil des Museums erleben. Hier sieht man auf ganz anschauliche Weise wie ein Auto entsteht. | ![]() |
Teil zwei zeigt die über hundertjährige Geschichte der Fahrzeugherstellung in Mladá Boleslav anhand von Originalen. Du erlebst eine Zeitreise, beginnend 1895 mit den ersten Fahrrädern, die der Mechaniker Václav Laurin und der Buchhändler Václav Klement hier herstellten. Kurze Zeit später kamen Motorräder und natürlich die Autos dazu. Durch die Fusion 1925 mit dem Maschinen-Baugiganten Skoda-Pilsen ging die technische Entwicklung schnell voran. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Unternehmen verstaatlicht, nach der politischen Wende 1989 erfolgte wiederum eine Anpassung an die Marktwirtschaft. Durch das Joint Venture mit Volkswagen wurde Skoda schließlich zur 4. Marke im VW Konzern.
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Noch interessanter ist es, wenn Du an einer Führung durch das Museum teilnimmst. Die Mitarbeiter haben zu jedem Wagen eine 'kleine' Geschichte parat und es zeigt sich, ein Nachmittag im Museum kann echt Spaß machen, nicht nur bei schlechtem Wetter.
Zum Schluss noch zwei ganz unterschiedliche Hotel-Tipps:
Hotels in Prag
Le Palais - Belle Epoque in Prag
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Wer Prag von seiner schönsten Seite genießen möchte, für den ist das neue, in ruhiger und dennoch zentraler Lage liegende 5-Sterne Hotel "Le Palais" genau das Richtige. |
Das Gebäude wurde 1841 als Wohnhaus erbaut und von 1888 bis 1897 im Belle Epoque-Stil komplett neu gestaltet. Charakteristisch für diesen Stil ist die in dieser Zeit neu erwachte Lust am Leben. Dieser ursprüngliche Charakter der Belle Epoque wurde jetzt bei der grundlegenden Renovierung in konsequenter Weise bewahrt und gleichzeitig modernste Technik (Klimaanlage, Direktwahltelefon, PC Verbindung, TV, DVD-Player, Safe) liebevoll in das Ambiente des 19. Jahrhunderts integriert.
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Der elegante Stil der Prager Belle Epoque, verleiht den 60 geräumigen Zimmern
und 12 Suiten (zum Teil mit eigenen offenen Kaminen) ein ganz besonderes Flair
und macht den Aufenthalt zu einem Erlebnis.
Das Le Palais Hotel bietet zudem einen exklusiven Konferenzraum (der auch
unterteilbar ist) für bis zu 60 Personen.
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Die elegante Bibliothek bietet den perfekten Rahmen für bis zu 22 Personen. |
Auch hier ist wieder die Symbiose aus klassischem Ambiente und modernster Technik gelungen.
| Mit dem "Le Papillon" besitzt das Hotel ein Restaurant mit ausgezeichnetem Service, freundlicher Atmosphäre und großer Auswahl an frischer internationaler und moderner tschechischer Küche. |
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Die gemütliche Sommerterrasse bietet den idealen Rahmen für ein Abendessen
mit Panoramablick auf Prag.
Wer Sport machen, oder nach einem anstrengenden Tag relaxen möchte, dem stehen
auf über 520 m² alle Möglichkeiten zur Verfügung:
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Ein Fitnessraum mit vielen modernen Geräten, ein großer Whirlpool, Sauna, Solarium und ein Beauty Salon dürften kein Wünsche offen lassen.
andel's - Das Design Hotel in Prag
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Ein völlig anderes, nämlich durchgängig modernes Ambiente bietet das andel's Hotel. |
Es wurde als Zentrum des neuen Gebäudekomplexes "Andel City" (mit
Multiplex-Kino-Center und Einkaufsmeile) entworfen und öffnete im Juni 2002.
"Andel City" liegt sehr nahe an der der historischen Innenstadt. Du musst aber
nicht dorthin laufen, sondern kannst die hier startenden S- und U-Bahnen nutzen,
um in wenigen Minuten z.B. am Wenzelsplatz zu sein.
Die Einrichtung des 4-Sterne-Hotels wurde von den berühmten britischen
Architekten und Designern Jestico + Whiles entworfen. Diese sind bekannt für
ihre innovativen und praktischen Lösungen und haben nicht umsonst verschiedene
internationale Preise gewonnen.
| Das fällt gleich im Eingangsbereich auf, klare Linien, angenehm helles Licht, Reduktion auf das Wesentliche und das Ganze aufgelockert durch Sitzgelegenheiten in intensiven Farben. |
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Das Hotel bietet 231 Zimmer und 8 Suiten auf 5 Ebenen, die Dank der vom Boden bis zur Decke reichenden Fenster vom Licht durchflutet werden.
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Moderne Ausstattung wird hier mit höchstem Komfort verbunden. Jeder Raum hat unter anderem Internetzugang via Ethernet-LAN, ein Multimedia TV-System, DVD, Safe und Klimaanlage. 100 Zimmer sind übrigens ausschließlich Nicht-Rauchern vorbehalten.
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Im Delight Restaurant finden 220 Gäste Platz, ob zweier- und vierer-Tische oder Platz für größere Gruppen, hier ist alles problemlos arrangierbar. |
In Oscar's Bar kann man zudem italienische Kaffee Spezialitäten trinken sowie leichtes und frisches Essen genießen, welches Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest.
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Du möchtest etwas für Deine Gesundheit tun? Kein Problem, es gibt ein 440 m² großes Relax-Center mit Fitness-Geräten, Sauna, Solarium und Dampfbad.
| Das andel's Konferenz-Center umfasst 350 m², ist mit modernster Multimedia-Technologie ausgerüstet und kann durch Schiebewände auf verschiedenste Art unterteilt werden. |
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Für spezielle Events ist der Crystal Room das Richtige. Der Raum aus Glas
hält was sein Name verspricht und hat somit eine ganz besondere Atmosphäre.
Das Hotel ist sowohl für Geschäftsleute als auch Individual-Reisende ideal und
bietet modernen Luxus auf höchstem Niveau.
Bericht: tom
Fotos: bill - fotografiert mit Minolta "Dimage7i"