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  TeeJott  

 

  Fotografien junger Männer  


Der Name "TeeJott", ein Kunstname, steht für anspruchsvolle Schwarz-Weis-Fotografie. Seit vielen Jahren widmet sich der Fotokünstlern schwerpunktmäßig dem Ablichten junger Männer. Dabei ist es ihm wichtig die natürliche Schönheit, aber auch ein Stück der Seele des Modells einzufangen.

Wir trafen den, selbst fotoscheuen, Bildkünstler zum Exklusiv-Interview im Kölner Stadtzentrum.

In unmittelbarer Nähe des Szene-Viertels und direkt gegenüber vom Rudolfplatz, befindet sich das "CROWNE PLAZA".

Mit rund 300 Zimmern bzw. Suiten, Schwimmbad, Sauna, Fitness-Center, Massage sowie hochwertig ausgestatteten Konferenzräumen und einem Ballsaal mit Panoramablick auf das historische Stadttor,

bietet das Hotel dem anspruchsvollen Reisenden alles was er unterwegs braucht. Auch für Nichthotelgäste empfiehlt sich die Lobby. Die elegante Location ist der ideale Rahmen um sich bei Drinks und Cocktails, zum Ausgehen, oder für ein Gespräch im kleinen Kreis zu treffen.

Wir führten das Interview mit TeeJott direkt in der Lobby des Crowne Plaza Cologne City Centre.

Exklusiv für zet-magazin Leser signierte TeeJott einige seiner neuen Fotokalender "TeeJott 2005 - Fotografien junger Männer".

Interview

Zet-Magazin: In deinem neuen Kalender "TeeJott 2005 - Fotografien junger Männer" ist gleich auf der ersten Seite zu lesen der "Kölner Fotograf"... Bist du denn ein gebürtiger Kölner?

TeeJott: Nein, aber ich lebe bewusst in Köln. Es ist die einzige Stadt die meine Art erträgt und die ich vertrage. Für ein Fotoprojekt habe ich aber auch mal längere Zeit in Berlin gelebt.

Zet-Magazin:  Ist das auch der Grund weshalb die meisten Bilder, sofern erkennbar, in der NRW-Metropole entstanden sind?

TeeJott: Ja, seit ich hier lebe, fotografiere ich hauptsächlich in Köln und der näheren Umgebung


Zet-Magazin: Fotografen gibt es viele, was macht den Unterschied deiner Arbeit aus?

TeeJott: Die Menschen sollen sich auf meine Bilder einlassen, dann spürt der Betrachter von sich aus, dass Signale von meinen Bildern ausgehen


Zet-Magazin: Kannst du das etwas verdeutlichen...

TeeJott: Der Hintergrund eines Bildes ist für mich die Bühne meiner Bildinszenierung. Wer meine Bilder genauer ansieht, stellt fest, dass die Haltung und die Augen der Modells in meinen Werken eine große Rolle spielt.


Zet-Magazin: Apropos Modells, wie kommt der Kontakt zustande und wie zerstreust Du die Vorbehalte der Typen. Schließlich handelt es sich ja um Aktaufnahmen?

TeeJott: Einige melden sich über meine Homepage. Ich bin auch ein sehr guter Beobachter, sehe ich einen interessanten Menschen, spreche ich ihn an und tausche meist spontan die Telefonnummer. Bei konkretem Interesse des Typs treffe ich ihn vor den Aufnahmen. In einem rund zweistündigen Gespräch zeige ich ihm meine Fotomappe und erkläre ihm genau, wie alles vonstatten geht. Dabei lasse ich mir bewusst genügend Zeit, um alle Fragen des potentiellen Modells zu beantworten. Damit beginnt auch gleichzeitig der Vertrauensaufbau.

Zet-Magazin: Deine Bilder sind erotisch, dennoch gibt es bei dir keine Pornografie zu sehen.

TeeJott: Erotik ohne Schwanz und plumpe Po-Aufnahmen ist die Kunst. Nackt- bzw. pornografische Bilder verkaufen sich eh quasi von selbst. Mutig ist dagegen "angezogene" Erotik!


Zet-Magazin: Welche Personen sind deine Kunden?

TeeJott: Ich denke meine Kunden sind erwachsene Menschen die mitten im Leben stehen, so ab ca. 40 Jahren. Oder alle Leute die gute Kunst zu schätzen wissen.


Zet-Magazin: Benutzt du für deine Arbeit eine bestimmte Kamera oder spezielles Material?

TeeJott: Ich arbeite mit einer Spiegelreflexkamera von Nikon. Seit Jahren benutze ich das Fotopapier von AGFA.


Zet-Magazin: Du entwickelst auch die Bilder selbst?

TeeJott: Da ich vorwiegend in schwarz-weiß fotografiere, gibt es heute kaum noch Fotolabore die das zu einem vernünftigen Preis machen. Außerdem, ich fange mit meinen Bildern den Augenblick ein. Danach soll am Bild nichts mehr geändert werden. Viele Labore gewährleisten das nicht.

Zet-Magazin: Ist das auch der Grund weshalb man auf deinen Bildern immer einen weisen Rahmen bzw. den Übergang des Negativs sieht?

TeeJott: Ja, wie gesagt, ich fange den Augenblick ein. Also den einen bestimmten Moment, wie er nur in diesem Bruchteil einer Sekunde wo ich auf den Auslöser drücke vorhanden ist. Danach soll keine Veränderung mehr am Bild stattfinden.


Zet-Magazin: Wo kann man deine Werke sehen bzw. kaufen?

TeeJott: Viele kennen meine Bilder von verschiedenen Coververöffentlichungen, wie in der "Du & Ich", "rik" oder "EXIT". In der internationalen Fotoszene hatte ich 1998 und 1999 eine Einzelausstellung während der Photokina-Messe in der Kölner Kunsthalle. Aktuell gibt es meinen Fotokalender "TeeJott 2005 - Fotografien junger Männer". Den gibt es im gut sortieren Buchhandel.

Zet-Magazin: Kann man dich auch für Fotoarbeiten buchen und was kostet das?

TeeJott: Je Film, also 36 Aufnahmen, inkl. Kontaktbogen (Bildvorschau) kosten für Privatpersonen 29,-- Euro. Bei Werbefotografie berechne ich 75,-- Euro (netto) zzgl. Anreise.

Bericht: Bill
Bilder: Bill, TeeJott