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Von Flensburg
nach
Kopenhagen


Wer unterwegs nach Sylt oder wie wir nach Kopenhagen ist, der sollte ruhig mal einen Stop in Deutschlands nördlichster Stadt einlegen. Flensburg wird von vielen vor allem mit der "Verkehrssünderdatei" in Verbindung gebracht, doch die Ostseestadt hat viel mehr zu bieten als die ungeliebte Behörde.

Die über 700 Jahre alte Handels- und Hafenstadt blieb während des 2. Weltkriegs unzerstört und bietet dem Besucher eine malerische Altstadt, die von deutscher und dänischer Baukultur geprägt ist.

Historische Gassen, traditionsreiche Kaufmannshöfe und mittelalterliche Tore prägen das Bild.

Zwischen der "Roten Straße" und dem "Nordertor" befindet sich zudem eine rund 1000 Meter lange Einkaufsstraße mit ca. 500 Ladengeschäften die zum Bummeln einladen.

Einen schönen Blick auf die Stadt hat man vom "Museumsberg". In den veschiedenen Museen kann man einen Einblick in die nordische Kultur gewinnen.

Das Flensburger Fördenland ist zudem ideal für Sport- und Fun- Erlebnisse sowie schöne Rad-Touren. Zudem ist die Förde ein beliebtes Segel- und Freizeitrevier.

Für Übernachtungen bietet sich der "Flensburger Hof" an. Ob zur Erholung nach einer langen Fahrt, für schöne Urlaubstage oder um sich nach einem anstrengenden Geschäftstag zu erholen, in dem ruhigen und doch zentral gelegenen Hotel findet man Entspannung und fühlt sich gleich wohl.

Dies liegt auch an der familiären Atmosphäre und dem mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Haus.

Ein umfangreiches Frühstücksbuffet, aufmerksames Personal und der morgendlich wechselnde "Spruch des Tages" an jeden Tisch bieten beste Vorausetzung für einen gutgelaunten Start in den Tag. 

Einzelzimmer gibt es bereits ab 115 DM, Doppelzimmer kosten 190 DM, und als kleines Bonbon gibt es einen nächtlichen Schuhputzservice inklusive. Für Veranstaltungen steht das "Hofzimmer für bis zu 16 Personen zur Verfügung.

...Und wenn man Hunger hat:

Das Borgerforeningen (Holm 17) hatte ursprünglich dänische Pächter und existiert bereits seit 1835.

Der Name heißt übersetzt ganz einfach "Bürgervereinigung" und diese wird heute von der Familie Meurer zusammen mit einem jungen Team geleitet. 

Das Restaurant hat eine angenehme Atmosphäre und ist ganz im nordischen Stil eingerichtetet. 

Die Speisekarte bietet eine sehr große Auswahl ein leckeren Gerichten, aber wenn man schon im Hohen Norden ist, sollte man sich eines der vorzüglichen Fischgerichte nicht entgehen lassen. Aber Achtung: Sonn- und Feiertags hat das "Borgerforeningen" traditionsgemäß geschlossen.

Ebenfalls empfehlenswert ist "Bosko's Restaurant" (Holm 9). Hier gibt es sowohl Balkan- als auch internationale Küche. 

In der Speisekarte finden sich Grillspezialitäten, Fischgerichte, viele verschiedene Steaks, internationale Gerichte und eine große Auswahl an Platten für zwei Personen, hier bietet zum Beispiel die Balkanplatte die ganze Vielfalt von Fleischspezialitäten. 

Große Portionen, leckeres Essen und das Ganze zu einem fairen Preis, das gemütlich eingerichtete Restaurant ist auf jeden Fall einen Besuch wert und eignet sich auch hervorragend für Festlichkeiten aller Art.

Um weiter nach Kopenhagen zu gelangen haben wir uns entschlossen die Fährverbindung Puttgarden-Rødby zu nehmen. Die modernen Fähren der Scandlines fahren täglich alle 30 Minuten.

Während der 45 minütigen Überfahrt kann man sich vom langen autofahren erholen, sich mit Essen stärken und bei schönem Wetter auf Deck die Seeluft genießen.

Wer ohne Auto weiterreisen möchte kann dieses auf dem überwachten Parkplatz des Hotel Dania, direkt am Fährbahnhof, für nur 10 DM pro Tag parken.

Sobald man in Dänemarks Hauptstadt angekommen ist, sollte man sich die "Copenhagen Card" besorgen. Sie gilt als Fahrschein für Züge und Busse im gesamten Hauptstadt-Bereich und ermöglicht für viele Museen, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen freien oder ermäßigten Eintritt. Diese, sowie viele Infos über die Stadt, erhält man u.a. in der Tourist Information (Bernstorffgade 11) ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes. Hier befindet sich auch das Tivoli, Kopenhagens Vergnügungspark.

Um die Stadt besser kennen zu lernen, sollte man vom Rathausplatz aus in die Altstadt gehen und durch die Fußgängerzone bummeln. Ganz in der Nähe befindet sich Schloss Christiansborg. Ein Besuch in den Ruinen unter dem Schloss ist geschichtlich ein Muss.

Dicht daran befinden sich zudem interessante Museen und die Börse, ein architektonisch besonders beeindruckendes Gebäude.

Geht man in nord-östlicher Richtung am Ufer entlangt, gelangt man zum Schloss Amalienborg. Wenn Königin Margrethe auf dem Schloss residiert, zieht die königliche Leibgarde jeden Tag um 12:00 Uhr mit voller Musik auf. Von hier aus hat man auch einen Blick auf die beeindruckende Frederikskirche.

Noch ein Stück weiter und man kommt direkt zu einem großen Kastell mit alten Kanonen.

Auf dem Rückweg zur Altstadt sollte man unbedingt noch einen Stop beim Schloss Rosenborg, dem Lustschloss von König Christian IV einlegen. Wieder in Alt-Kopenhagen angekommen kann man vom Rundetaarn aus, einem alten Observatorium, die Aussicht über die Stadt genießen.

Ganz neue Perspektiven erhält man bei der großen Schiffsrundfahrt durch den Hafen und die Kanäle.

Die Fahrten sind inklusive Fremdenführer, der über die Schlösser, Kirchen und all die anderen Sehenswürdigkeiten berichtet.

Mehr über Kopenhagen, das Tivoli und das Nachtleben gibt's in unserer nächsten Ausgabe.

Bericht: Tom