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Übersicht der Begriffe
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Homoehe
Poppers
Prostata
Safer Sex
Schimpfwörter
Schwule Metropolen
Abkürzungen sind ja eigentlich sehr praktisch und so liest man in Kontaktanzeigen häufig Kürzel wie "cbt" oder "dd". Doch schnell kann es hier zu Missverständnissen kommen, wenn man die Bedeutung nicht kennt. Daher haben wir für euch die wichtigsten Abkürzungen zusammengetragen und kurz erklärt. Wenn wir welche vergessen haben sollten, schreibt uns einfach!
| a/p | aktiv/passiv |
| AV | Analverkehr |
| bareback | unsicherer Sex (ohne Kondom) |
| BBB | Bauch, Brille, Bart |
| BD | Bondage |
| BDSM | Bondage, incl. Sadomaso |
| BW | Brustwarzenspiele |
| BW-Typ | Bundeswehrtyp |
| CBT | Cock Ball Torture (Schwanz- und Sackfolter) |
| cut | beschnitten |
| DD | Dildos |
| Dirty | Natursekt, Kot, Schlamm |
| DWT | Damenwäscheträger |
| FF | Fisten (Faustfick) |
| GV | Geschlechtsverkehr |
| HIV+ | HIV-positiv |
| HIV- | HIV-negativ |
| KV | Kotspiele |
| MM | Mehrere Männer |
| Mud | Schlammspiele |
| NR | Nichtraucher |
| NS | Natursekt |
| NT | Nichttrinker |
| OV | Oralverkehr |
| PP | Poppers |
| safe | safer Sex |
| SM | Sadomaso |
| TT | Tittentrimm |
| TS | Transsexuell |
| TV | Transvestit |
| uncut | unbeschnitten |
| WS | Wassersport (Natursekt) |
| WX | Wichsen |
Beschneidung heißt einfach, dass man durch einen operativen Eingriff die Vorhaut entfernt bekommt. Warum man dies machen lässt hat oft verschiedene Gründe, z.B. optische, medizinische, hygienische, aber auch religiöse. Beschnittenen Männern wird auch oft nachgesagt, dass sie beim Sex gefühlsbetonter sind. Hier gibt es allerdings auch andere Ansichten.
Coming OutDas Outing ist der Zeitabschnitt, in dem man seiner Sexualität bewusst wird und sich seinen Mitmenschen anvertraut. Viele haben Angst vor diesem Schritt, weil sie die Reaktion dieser Mitmenschen, vor allem der Eltern, nicht kennen. Sie malen sich oft das schlimmste aus. Nach einem Coming out fühlt man sich oft befreiter und kann unbeschwerter leben.
CSDDie Geschichte des CSD (Christopher Street Day) beginnt in der Nacht zum 28.06.1969 in New York. Schikanen und Polizei-Razzien in schwulen Bars waren die Regel, aber keiner wehrte sich. Doch in der Szenebar 'Stonewall Inn' in der 'Christopher Street' (= Straßenname) schlugen in dieser Nacht die homosexuellen Gäste erstmals zurück. Es kam zu schweren Krawallen, bis sich die Polizei nach 2 Tagen zurückzog.
Dieser Aufstand war der Beginn der amerikanischen, später der weltweiten Schwulenbewegung. Heute wird dieses Ereignis in der ganzen Welt gefeiert und mit der CSD-Parade wird gleichzeitig für eine Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben demonstriert.
GeschlechtskrankheitenGeschlechtskrankheiten sind Infektionen, die durch sexuelle Kontakte eintreten. Das Ergebnis einer Untersuchung von meldepflichtigen Geschlechtskrankheiten wird, ohne Namensnennung, dem Gesundheitsamt gemeldet. Diese benötigen die Infos für die Statistik.
AIDSDas Krankheitsbild von AIDS wurde 1980 in den USA entdeckt. Man vermutet aber, dass es die Krankheit schon viel länger gibt. AIDS wurde damals als Schwulenseuche bezeichnet und manche sind noch heute dieser Meinung. 1983 entdeckten Wissenschaftler den Verursacher der Krankheit, das HIV-Virus (Human Immunodeficiency Virus).
Woher der Virus kommt, darüber wird noch heute gestritten. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass die Krankheit über die Nahrungskette von afrikanischen Affen übertragen wurde. Bei denen nämlich hat man ein ähnliches Virus entdeckt. Andere Theorien bezeichnen AIDS als eine biologische Waffe oder als einen außer Kontrolle geratenen Wirkstoff aus einem Labor.
Das HIV-Virus kann durch Blut, Sperma und Scheideflüssigkeiten übertragen werden. Die Übertragung geschieht über die Schleimhäute oder offene Wunden.
Der Verlauf der Krankheit ist schleichend, aber alles läuft darauf hinaus, dass das Virus das Abwehrsystem des Körpers zerstört. Wie lange der Verlauf ist, kommt auf das körpereigene Immunsystem an. Wenn das Immunsystem nach einiger Zeit die Abwehr nicht mehr schafft, ist der Körper dem Virus ausgeliefert und selbst einfachste Krankheiten können jetzt zum Tod führen.
Es gibt noch keine Medikamente, die AIDS heilen können, sondern lediglich solche, die den Krankheitsverlauf hinauszögern. Diese Medikamente haben oft sehr starke Nebenwirkungen.
FeigwarzenDiese Warzen wachsen im Genitalbereich, also am Penis, aber auch im Darmbereich. Sie sind ansteckend und schmerzhaft.
FilzläuseFilzläuse oder Sackratten sind ein lästiges Ungeziefer, das bei uns relativ häufig vorkommt. Sie setzten sich vor allem an den Schamhaaren oder an der Körperbehaarung fest. Bei sexuellem Kontakt springen sie von da auch auf den Sexualpartner über. Ein Mittel gegen Filzläuse ist ein Spezialgel (Jucutin) mit dem man sich einige Zeit einreiben muss.
HepatitisHepatitis ist eine Virusinfektion. Symptome können sein: ständige Müdigkeit, gelbliche Haut und Augen. Es kann zu bleibender Leberschädigung und langanhaltender Übelkeit führen. Man unterscheidet in Hepatitis A (Inkubationszeit 30 Tage, Verlaufsdauer einige Wochen, kein Übergang in chronische Hepatitis), B (Inkubationszeit 25 Tag bis 150 Tage, Übergang in chronischen Verlauf möglich) und C (Inkubationszeit etwa 40 - 85 Tage, Gefahr für chronischer Verlauf hoch). Außerdem gibt es noch Untergruppen wie Hepatitis D und E.
SyphilisHier bekommt man 2-3 Wochen nach der Infektion durch
Geschlechtsverkehr kleine schmerzhafte Geschwüre im Genitalbereich. Außerdem
bilden sich kleine Knötchen an Eintrittsstellen, wie z.B. Mund und Anus.
Weitere Beschwerden sind Fieber, Mandelentzündung und Blutveränderungen. Heute
stoppt man diese Krankheit mit der Behandlung von Penicillin.
Homoehe
In Deutschland ist die eingetragene Partnerschaft seit 1999
(Hamburger Ehe) möglich. Im Jahr 2001 wurde ein Gesetz verabschiedet, so dass
es Schwulen und Lesben möglich ist ihre Partnerschaft eintragen zu lassen. Wie
die Eintragung durchzuführen ist, ist den Bundesländern überlassen. Bayern
und Sachsen haben sich geweigert und haben geklagt beim
Bundesverfassungsgericht. Die ELP ist allerdings rechtlich nicht mit der Ehe
gleichgestellt!
Poppers
Amylnitrit
Ursprünglich wurde Amylnitrit zur medizinischen Behandlung
von Hals-, Rachen- und Mandelentzündungen verwendet. Über Umwege gelangte
"Poppers" dann in die Schwulenszene. Diese Droge wirkt enthemmend und
lockert die Muskulatur. Aber es gibt auch viele Nebenwirkungen, wie Atemnot und
Schwindel. Außerdem besteht die Möglichkeit eines Herzstillstandes und
Suchtgefahr.
Prostata
Die sogenannte Prostata (Vorsteherdrüse) liegt eingebettet
in der Beckenhöhle. Sie ist den Geschlechtsorganen zugeordnet. Durch genügend
Stimulation der Prostata kann ein Orgasmus hervorgerufen werden.
Safer Sex
Sicherer Sex, also Sex mit Kondom, ist seit AIDS
in unser Bewusstsein gerückt. Heute wissen die meisten, dass man beim Analverkehr
ein Kondom trägt und dass man nicht in den Mund abspritzen soll. Allerdings ist
Sex mit Kondom nicht dasselbe wie ohne. Das verführt manche immer wieder
ungeschützten Verkehr auszuüben.
Die Schleife ist rot, zum Zeichen der Betroffenheit für die AIDS-Kranken. Sie ist rot wie das Blut, zum Zeichen für die vielen Opfer des HIV-Virus. Sie ist rot vor Wut, weil wir Menschen so hilflos einer Krankheit gegenüber stehen. Und sie ist rot als Warnung vor Leichtsinnigkeit.

Farbtücher werden von Schwulen getragen, um Gleichgesinnten zu zeigen auf welche Sexualpraktik sie stehen. Das Tuch wird entweder in den Hosentaschen oder am Hals getragen. Wenn das Tuch in der rechten Tasche ist heißt das, der Träger ist passiv. In der Linken bedeutet es, dass derjenige aktiv im Sex ist. Um den Hals heißt es einfach, dass man sowohl aktiv, als auch passiv ist.
Hier nun die einzelnen Farben und ihre spezifische Bedeutung:
| weiß | wichsen |
| schwarz | SM |
| himmelblau | Oralverkehr |
| hellblau | Stellung 69 |
| marineblau | Analverkehr |
| rot | Fisting |
| dunkelrot | Fisting extrem |
| pink | Dildosex |
| (dunkel)rosa | Tittentrimmen |
| gelb | Natursekt |
| braun | Kaviar |
| grau | Fesselspiele |
| graublau | CBT |
| hellgrün | Stricher / Freier |
| waldgrün | Vater / Sohn |
| olivgrün | Military |
| beige | Rimming |
| orange | offen für alles |
| purpur | Achseln lecken |
| rot-weiß | rasieren / rasiert |
| rostbraun | Reiterstellung |
| apricot | Bär |
| gold | Dreier |
| s/w-kariert | Safer-Sex |
| tüll | Transvestit |
Die Regenbogenflagge ist ein Zeichen der Schwulenbewegung, die sich aus den Regenbogenfarben zusammensetzt. Jede Farbe hat ihre spezielle Bedeutung.
| rot | Lebensfreude |
| orange | Gesundheit |
| gelb | Sonne |
| grün | Natur |
| blau | Kunst |
| violett | Geist |
In (Gay-) Kontaktanzeigen oder in Visitenkarten von Dialogsystemen wie zum Beispiel in T-Online findet man oft die Begriffe "aktiv", "passiv" oder "flexibel".
In diesem Zusammenhang beschreiben die Begriffe wie sich Personen bei sexuellen Handlungen zueinander verhalten.
Zum einen ist damit gemeint welche Rolle ein Sexpartner übernimmt. Jene Person, die die führende Rolle beim Akt übernimmt wird als "aktiv" bezeichnet. Der "Passive" lässt sich führen.
Andere beziehen die Begriffe auf den reinen Anal- bzw. Oralverkehr. Beim Oralverkehr ist die Person "aktiv", welche die andere Person mit dem Mund befriedigt. Beim Analverkehr wird die Person, welche der anderen Person das Glied einführt als "aktiv" bezeichnet.
Viele Menschen mögen beide Varianten. Sie sind sowohl "aktiv" als auch "passiv"; diese bezeichnet man dann als "flexibel".
AnalverkehrHier wird der Penis in die Analöffnung des Partners eingeführt.
Der aktive Part findet seine Befriedigung durch die Reibung seines Penises an
den Darmwänden und der passive Part durch die Reibung an den hochsensiblen
Darmwänden und der Prostata durch den Penis seines Partners.
Der Analverkehr ist zwar die zweithäufigste Sexualpraktik unter Schwulen, ist
allerdings auch unter Strafe in vielen Ländern verboten.
Hier begibt man sich in bestimmte Cruising-Gebiete (Klappe, Autobahnrastplatz) um sich seine Sexualpartner zu suchen. Der Sex wird auch direkt vor Ort an diesen Plätzen ausgeübt.
AutobahnrastplätzeDildo
Hier treffen sich Männer zum puren Sex auf der Rasthoftoilette oder in angrenzenden Wäldern. Auf welchen Raststätten solche Treffs stattfindet kann man im Internet finden oder in Stadtmagazinen.Klappe
Hier treffen sich Männer auf öffentlichen Toiletten. Die Kontaktaufnahme findet am Urinalbecken beim Pinkeln statt und der Sex in einer Toilettenkabine. Oft findet man an den Kabinenwänden auch eindeutige Angebote und Treffzeitpunkte.Parks
Hier treffen sich Männer entweder zum Sex, zum Plauschen oder zum Beobachten und Aufgeilen an Männern, die es hier in den Büschen treiben. Solche Cruising-Areale sind nicht öffentlich bekannt. Die Kontaktaufnahme findet meist auf dem Parkweg statt. Dann verschwindet man in einer der Büsche und wartet ab, ob jemand folgt. Manche Parks werden eher nachts, andere eher tagsüber genutzt. Aber vor allem gilt Vorsicht vor antischwulen Gewalttaten!Saunen
Gaysaunen sind aus dem schwulen Leben gar nicht mehr wegzudenken. Hier kann man sich nicht nur entspannen und etwas für die Gesundheit tun. Hier ist die Chance für sexuelle Kontakte auch sehr hoch. In guten Gaysaunen gibt es neben den Saunakabinen auch Whirlpools und Monitore mit Gaypornos. Außerdem gibt es Ruheräume zum zweisamen Rückzug. Die erste Gaysauna wurde übrigens 1969 in Hannover eröffnet.Schwimmbäder
Hier treffen sich schwule Männer in bestimmten Abschnitten des Schwimmbades, um sich näher zu kommen. Die Treffpunkte entnimmt man aus der Gay-Presse.Sexkino / Darkroom
Hier handelt es sich um einzelne abgedunkelte Kabinen, in die man sich alleine oder zu zweit zurückziehen kann. Nicht nur in Sexkinos sind sie zu finden, sondern auch in Discos und Bars.
Als Vorbild des Dildos gilt sein männliches Realstück, der Penis. Er wird hauptsächlich aus Weichplastik und in den verschiedensten Größen hergestellt. Der Darmstimulator wird entweder bei der Selbstbefriedigung in den Anus eingeführt oder aber auch beim Sexualpartner.
KathederspieleHier wird durch die Penisöffnung ein Röhrchen aus Metall, Glas, Gummi oder Kunststoff eingeführt. Zuvor muss man aber die Harnröhre mit einem Gleitmittel behandeln um Schnittverletzungen vorzubeugen. Bei Kathederspielen ist auf absolute Sterilität zu achten und dass das Röhrchen langsam eingeführt wird
Hier bepisst man sich gegenseitig mit Urin. Derjenige, der den Urin empfängt ist derjenige, der sexuelle Befriedigung erfährt. Für viele reicht es aber nicht sich zu bepinkeln zu lassen, sondern sie wollen den Urin auch trinken. Der Geschmack des Urins ist leicht bitter und salzig, es kommt aber auch immer darauf an was der Pinkelnde gegessen und getrunken hat und wie seine gesundheitliche Verfassung ist. Durch das Trinken wird zwar nicht das HIV-Virus übertragen, jedoch eine Reihe anderer Krankheiten.
ScatHier spielt beim Sex die Scheiße eine wichtige Rolle. Allerdings stehen auf diese Praktik nur sehr wenige.
SchlammHier handelt es sich um Sexspiele im Schlamm. Zur sexuellen Erregung zählt hier das Besudeln mit dem Dreck. Schlammspiele werden entweder direkt in der Natur praktiziert oder zuhause auf einer wasserdichten Plane. Schlamm enthält allerdings Krankheitserreger, darauf ist zu achten. Außerdem können Sandkörner das Kondom zerstören.
Fetischisten vergöttern entweder einen bestimmten Gegenstand (Radlerhosen, Turnschuhe, Gummi, Leder, ...) oder ein bestimmtes Körperteil eines Sexualpartners (Fuß). Der Ursprung des jeweiligen Vergötterungsgegenstandes befindet sich meist in der Kindheit.
FingernHier dringt man mit einem oder mehreren Fingern in den Anus ein, entweder beim Partner oder bei der Selbstbefriedigung bei sich selbst. Allerdings empfinden viele Männer dieses Eindringen als sehr unangenehm. Das kommt daher weil sich der Finger im Eingangsbereich, am Schließmuskel des Anus bewegt.
FistingHier wird die Hand oder die Faust in die Analöffnung eingeführt. Durch fahrlässiges Verhalten kommt es hier aber sehr oft zu Verletzungen, wie Muskelkrämpfe oder Darmriss. Es ist zum Empfehlen, dass sich der Aktive die Fingernägel vorher schneidet und Latexhandschuhe trägt. Der Passive sollte zuvor einen Einlauf vornehmen und vor allem eine Schließmuskeldehnung.
OralverkehrBlasen ist die am häufigsten angewandte Sexualpraxis unter Schwulen. Hier wird der Penis durch den Mund, die Zunge oder den Gaumen stimuliert. Die Übertragung von AIDS durch Schlucken des Samens vom Sexualpartner ist nicht ganz so hoch wie beim ungeschützten Analverkehr, ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Man sollte einfach darauf achten, dass man den Penis, bevor man kommt, aus dem Mund des Sexualpartners zieht.
Hier verwöhnt ein Partner mit der Zunge die Rosette des anderen. Allerdings kostet diese Praktik für viele eine große Überwindung, weil der Analbereich landläufig als unrein gilt. Rimming gilt zwar als ungefährlich, trotzdem kann man sich mit Hepatitis infizieren.
Masochismus
Der Masochist unterwirft sich sexuell dem Sadisten.
Er will gequält und geschlagen werden. Dadurch erreicht er seinen Höhepunkt.
Beim Tittentrimm knetet, saugt, leckt und beißt an den Brustwarzen. Außerdem kann man auch Wäscheklammern oder spezielle Klammern anbringen. Dieser Schmerz ist für einige lustvoll. Die Verletzungsgefahr durch die Klammern ist sehr gering.
Wichsen gilt für viele als Selbstbehelf, bzw.
Selbstbefriedigung. Aber es ist die Sexualpraktik, die man zuerst gemeinsam
ausprobiert. Sie ist vor allem safe.
Es gibt sehr viele jahrhundertealte Vorurteile vom Wichsen, die alle falsch
sind. Unter anderem wurde behauptet, dass jeder Mann nur 5000 Schuss hat oder
dass Rückenmarkschwindsucht und Verblödung die Folgen sind. Ebenso falsch ist,
dass der Penis kürzer oder dünner wird. Wahr ist dagegen, dass der
Muskelaufbau durch das Wichsen verbessert wird, vor allem in den Oberarmen und
an den Bauchmuskeln.
Transvestiten sind Männer, die sich gerne als Frau verkleiden. Sie leben einfach ihre Weiblichkeit aus. Es sind allerdings nicht immer Schwule, die diesen Drang haben. Einige treten in diesen Verkleidungen in Travestie-Shows oder im Fernsehen auf. Die bekanntesten Travestiekünstler waren Mary & Gordy.
TranssexualitätTranssexuelle Personen fühlen sich im falschen Körper. Das heißt ein Mann wäre lieber eine Frau und umgekehrt. In Deutschland besteht deswegen die Möglichkeit der Namensänderung und der Geschlechtsumwandlung. Vor dieser stehen aber hormonelle Behandlungen und ein fachärztliches Gutachten.
Schwule MetropolenHier eine subjektive TOP TEN der schwulen Städte. Hier ist eine gute Szenelandschaft und es gibt tolerante Meinungen zur Homosexualität.
Schimpfwörter
Schwuchtel
bedeutet tänzeln, herumtänzeln
Arschficker
Betonung, dass Schwule Analverkehr betreiben
Hinterlader
gleiche Bedeutung wie Arschficker
schwule Sau
sehr abwertende plumpe Beschimpfung
Umgangsworte /
Bezeichnung für Schwule
Zicke / Tucke
leicht eingeschnappt, böswilliges Lästern, tuntige oder weibliche Merkmale
Tunte / Schwester (aber auch: Tucke)
Eine Tunte hat einfach sehr viele und ausgeprägte weibliche
Verhaltensweisen, außerdem: schrill und auffallend
Hengst / Stute
bezieht sich auf Analverkehr. Der Hengst ist hier der
aktive Part, der der seinen Penis in den Anus des Passiven einführt, der übernimmt
die Rolle der Stute.
"vom anderen Ufer"
So bezeichnen Heterosexuelle Männer die Schwulen. Sie wollen damit zum
Ausdruck bringen, dass Schwule anders und unnormal sind.
warmer Bruder / warm / Warmduscher
Diese Bezeichnung soll einfach zum Ausdruck bringen, dass Schwule nicht
Manns genug sind (kalt zu duschen).