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Der autobiographische Fortsetzungsroman "Coming Out" von Mathias Plös. Jeden Monat erfahrt ihr hier, wie es weiter geht.

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"Coming Out"

- Teil 2 -

Ein paar Tage nach diesem Ereignis war das Praktikum dann auch vorbei. Leider hatte mich die Schule schon wieder - und mit ihr auch meine nervende Klasse.

Hatte ich mich jetzt noch mehr zu einem Alien verwandelt? Früher, da waren so Worte wie Feigling, Lusche oder Schwuli das Harmloseste im Repertoire meiner Mitschüler. Doch aus irgendeinem mir nicht ganz klarem Grund änderte sich das jetzt gewaltig. Die stärkeren Geschütze wurden aufgefahren. Arschficker, Hinterlader, Schwuchtel, das waren jetzt die Modewörter um den kleinen, blöden Mathias zu nerven.

Was war mit mir geschehen? Merkten die anderen mehr als ich? Sah ich denn so schwul aus? Und wie sieht der typische Schwule überhaupt aus? Diese und noch viel mehr Fragen schossen mir in den nächsten Tagen durch den Kopf.

Ließen mich an nichts anderes mehr denken und meine folgenden Klassenarbeiten versauen.

Hilfe, war ich denn der einzige Schwule auf der ganzen weiten Welt? Oder halt, der einzige, der denkt Schwul zu sein. Oder nicht, ach so genau wußte ich es da echt noch nicht. Klarheit brachten mir, zumindest zu einem geringen Teil die folgenden Osterferien. Wie eigentlich jedes Jahr seit mehreren Jahren fuhr ich mit meiner Tante Gertrud nach Borkum.

Wir mieteten uns auf Borkum eine kleine Ferienwohnung in einem Appartmenthaus. Es war eine von zwei oder drei Wohnungen in dem Haus. Unsere Wohnung bestand aus zweieinhalb Zimmern. Ein Schlafzimmer mit einem großen französischem Bett, einer Kommode und einem übergroßen Kleiderschrank und einer gemütlichen Wohnküche mit Sofa, Tisch, zwei Sesseln, einem Fernsehschrank und der Einbauküche.

In diese Wohnung sind wir vorher schon zweimal gefahren. Und es schien erst so, als würde der ganze Urlaub wie immer ablaufen. Das änderte sich zumindest für mich, als in die zweite Wohnung ein Männerpärchen einzog. Meine Tante sprach in einem Cafe mit Meerblick, direkt am Ende der Promenade darüber.

Wir saßen in dem Wintergarten des Cafes, der mit weißen Tischen und Stühlen eingerichtet war. Der Wind wehte draußen um die Ecke, und ich war froh, dass ich hier drin war und meinen heißen Ostfriesentee trinken konnte. Dazu noch eine lecker Käsesahnetorte, halt alles was man so braucht, wenn man gerade vom Strandspaziergang kommt.

„Weißt du“, fing meine Tante an, „ in der Wohnung neben uns die zwei Männer sind ein Pärchen. Also so zusammen wie Vanessa und Robert. Das hat mir unsere Vermieterin heut früh erzählt. Ich will es dir nur sagen, damit du dich nicht wunderst, wenn die beiden sich mal umarmen und du es siehst.“

„Weißt du, Tante Gertrud, das habe ich mir eigentlich schon seit gestern abend gedacht das die beiden schwul sind. Das war einfach zu offensichtlich. Als ich gestern abend nach Hause gekommen bin sind sie kurz vor mir ins Haus gegangen und haben sich vor der Türe einen Kuß gegeben. Ich fand das ganz okay.“ „Na dann ist es ja gut. Ich hatte jetzt nämlich nicht unbedingt die große Lust darauf, hier jetzt Aufklärung zu leisten!“

Nach diesem Gespräch ging der Urlaub für mich fast wieder normal weiter. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich unsere Nachbarn auf Zeit wo immer ich sie sah beobachtete. Ich wollte schließlich meine „Feldstudie“ führen über das Verhalten von Schwulen. Nein ganz ehrlich: Ich wollte einfach wissen, ob die für mich Fremden, und das nicht nur in der Hinsicht das ich sie nicht kannte, sich anders verhalten als andere. Als die „normalen“ die ich bis dahin kannte. Aber auch in der Hinsicht lief der Urlaub völlig ereignislos ab.

Es war kein Unterschied festzustellen. Also fuhr ich gut erholt und um einige Einsichten reicher nach den drei Wochen wieder nach Hause. Die Zeit, die dann für mich in der Schule folgte, läßt sich kurz und bündig mit einem Wort beschreiben; Grauenhaft! Ich wurde immer mehr an den Rand gedrückt, hatte keinen Bock mehr und spielte schon mit dem Gedanken, die schule zu wechseln.

Auf jedem Fall war das Schuljahr bis zu den Sommerferien nicht mehr lange, und ich schaffte es wieder irgendwie, mich mit einem halbwegs guten Zeugnis durchzubringen.

In den Sommerferien fuhren meine Eltern und ich nicht weg. Vielmehr machten wir viele Tagesausflüge ins Ruhrgebiet und an den Niederrhein. Und, als wäre es ein Fluch, verfolgten mich egal wo wir hinfuhren süße, gutaussehende Boys auf Schritt und Tritt. Egal ob Kuhkaff oder Großstadt, sie waren überall. Ein Alptraum!

Merkten meine Eltern denn nichts? Es mußte ihnen doch auffallen, dass ich schon lange nicht mehr so war wie vorher.

Früher war ich einmal stolz darauf, anderen nicht mein wahres ich zu zeigen. Ich war stolz darauf, dass ich mir immer zur jeweiligen Situation passend eine Maske aufziehen konnte. Doch so langsam wurde ich es leid, das Chamäleon zu mimen. Am liebsten würde ich schon jetzt alles rausschreien. Meine Gefühle, meine Gedanken, die irgendwer mit einem unsichtbaren Hammer in mein Hirn pochte. Und dann gab es noch den anderen, der sie mit einem Netz einsperrte und nur einige durch die Maschen nach außen entweichen ließ.

Damals war ich noch der Meinung, dass nur Akademiker, Beamte und andere „höhere“ Eltern ihre homosexuellen Kinder verstehen und sie annehmen so wie sie sind. Wenn es diese Kinder überhaupt gab. Denn auch das schwule Pärchen von Borkum war älter als ich, so 30 Jahre alt. Doch würden meine Eltern meine Entscheidung, wie immer sie auch ausfiel akzeptieren?

Meine Mutter war und ist Küsterin in einer katholischen Gemeinde und mein Vater hat damals noch bei einem Chemiewerk in Uerdingen gearbeitet. Würden die mich verstehen?

Meine Mutter wäre zuerst ihren Job los, und mein Vater würde vermutlich an den sozialen Rand seiner Schicht gedrängt werden. Außerdem war da auch noch meine Oma, die zu der Zeit schon Krebs hatte. Sie war früher schön häufiger bei uns unten, wir haben ein eigenes Haus. Jetzt aber war sie immer öfter unten, was ich auch gut verstehen konnte. Sie konnte einfach nicht mehr alleine für sich sorgen, war schon irgendwo auf uns angewiesen.

Würde ich es jetzt meine Eltern erzählen, dann würde meine Oma es nicht verkraften.

Winston Churchill hatte einmal gesagt: Zu viele Wenns sind der Fluch in einem Bericht.“ Ich ändere den Spruch jetzt einfach mal um in: „Zu viele Würden sind der Fluch in meinem Leben.“ Doch leider ließen sich diese vielen würden nicht vermeiden.

Mir blieb also in dieser Situation nichts anderes über, als mein Schauspiel fortzusetzen, so gut ich eben konnte. Irgendwie gelang es mir auch, doch stolz war ich gerade nicht.

Um es kurz zu machen: Auch die schönsten Ferien gehen einmal zu Ende. Jetzt begann also für mich das zehnte und hoffentlich letzte Schuljahr auf der Realschule.

Im Oktober des Jahres machten wir dann unsere Abschlußfahrt nach Gatteo de Mare an der Adria. Mit uns fuhren, außer den mir verhaßten Parallelklassen auch noch eine Klasse aus Herne Wanne-Eickel. Mit denen kamen wir dann glücklicherweise auch in einen Bus und ein Hotel.

Ich mußte in Italien dann mit unserem Klassenchaoten auf ein Zimmer, da die anderen schon verteilt waren. Dieses war für mich der absolute Alptraum. Als ich es erfuhr, wir machten die Zimmeraufteilung schon zu Hause in Rheinhausen, wäre ich am liebsten noch von der Klassenfahrt abgesprungen.

Doch dieser Schritt brauchte gute Gründe, denn die Abschlußfahrt war ein zwingendes Muß für alle Schüler. Ich konnte schlecht zu meinen Eltern und meinen Lehren sagen: Hört mal Leute, ich bin schwul und kann deswegen nicht mit nach Italien fahren.

Gott, das hätte ein höllisches Theater gegeben! Also mußte ich in den sauren Apfel beißen, mitfahren und in das Zimmer unseres Chaoten ziehen.

Ich fühlte mich wie eine Zitrone, die man auspressen wollte und aus der, trotz aller Bemühungen kein Saft kam. Mein Inneres rebellierte, wollte raus. Doch war das jetzt der richtige Augenblick dafür? Definitiv nicht!

Also gut, der Oktober sollte kommen und mit ihm die Klassenfahrt. Wie schon erwähnt teilten wir uns den Bus und das Hotel mit der Herner Klasse. In Gatteo de Mare lernten wir dann auch noch eine Berliner Klasse kennen, die in der Dependance des Hotels wohnte.

Wir warteten also in Rheinhausen vor der Schule auf den Bus. Es war abends gegen 19 Uhr und es begann zu fieseln. Typisches Oktoberwetter für Deutschland eben. In dieser traurigen, trostlosen Atmosphäre kam es mir vor, als spräche eine innere Stimme zu mir: Das ist deine letzte Chance abzuspringen. Doch wie sollte ich das machen? Sollte ich jetzt plötzlich einen Hustenreiz bekommen oder so richtig theatralisch in Ohnmacht fallen?

Doch andererseits jetzt den Schwanz einzuziehen kam für mich nicht in Frage. Schließlich hatte ich auch irgendwo meinen Stolz. Vor allem wollte ich mir die Schande ersparen, vor allen meinen Mitschülern zu kneifen.

Wir fuhren also so gegen 19.30 Uhr mit einem ziemlich klapprigen Bus los in Richtung Adria. Über die Schweiz gelangten wir relativ zügig dorthin und kamen am nächsten Tag zur Mittagszeit in Gatteo de Mare an.

Doch auch hier holte mich mein Fluch ein. Dieses mal in Form eines recht gutaussehenden Kellners in unserem Hotel. Das der schwul war, konnte er nicht verheimlichen. Viel zu weiblich war seine Gestik, viel zu weich seine Bewegungen. Außerdem hatte er eine total sanfte Stimme.

Obendrein sah er auch noch wirklich gut aus. Er war so 190 cm groß, hatte schwarzes, kurzes Haar und grüne Katzenaugen. Also ein Typ auf den man aufmerksam werden konnte.

Meine lieben Klassenkameraden fingen natürlich sofort an zu hetzen, dass ich jetzt die Topchance hätte, mal einen Italiener aufs Kreuz zu legen. Können die einen nicht wenigstens hier in Ruhe lassen? Okay, es hätte mich nicht gestört, wäre da was gelaufen, denn wie gesagt: schlecht sah er nicht aus, aber…

Und was heißt hier überhaupt nicht gestört?

Ja, ich fand ihn attraktiv und sympathisch und er hatte mich auch mehr oder weniger direkt angemacht. Er flirtete ziemlich auffällig mit mir, wenn er Essen servierte und sprach mich dann auch an. Außerdem unterhielten wir uns auch gelegentlich in seiner Freizeit auf der Hotelterasse. Allerdings war ich dabei immer auf der Hut, nicht von meinen lieben Mitschülern gestört zu werden. Aber ich war ja eh nicht einer von denen! Ich fand ihn einfach nur als Menschen sympathisch. Ich glaube ich wäre niemals auf die Idee gekommen, mit ihm irgendwas anzufangen.

Doch wenn ich ehrlich bin, könnte ich mich heute schwarz Ärgern das ich mit ihm nicht in die Falle gesprungen bin. Es wäre bestimmt supergeil geworden. Heute würde ich nur sagen: “Komm, scheiß auf die anderen. Ich bin ich und heute ist heute.“ Das ist irgendwie eh zu meinem Motto geworden, nur damals war ich noch nicht stark genug um so zu denken. Damals!

Oder soll ich doch was mit ihm anfangen? Zumindest quälten mich heftigstes Zweifel und das dämliche Gerede meiner Mitschüler. Was soll ich bloß tun? Ich saß hier im sonnigen Italien fest und wurde von einem schwulen, gutaussehenden Kellner in meinem Hotel angemacht. Doch keiner war da, der mir half, mit dem ich reden konnte.

Der erste Gedanke war, frei nach Asterix und Obelix, dass mir doch der Himmel auf den Kopf fallen möge. Doch den Gefallen tat er mir nicht. Statt dessen bekam ich höllische Kopfschmerzen und mußte mir erstmal ein Aspirin schlucken. Die Kopfschmerzen und die Übelkeit lenkten mich ein wenig von meinen Problemen ab. Ich genoß jede Sekunde der Schmerzen. Ja, ich bildete sie mir dann auch noch mehr ein, nur um meine Ruhe zu haben, um abzuschalten.

Auf den Tagesausflügen schlug dann jeweils meine große Stunde. Ich hatte mich schon zu Hause recht gut eingelesen, was Venedig und Florenz betraf, und hatte somit ein paar Klassenkameraden um mich gescharrt, denen ich die Städte zeigte. Ich glaube, ich habe es tierisch genossen, denn endlich mußten alle mal nach meiner Pfeife tanzen. Endlich war ich auch mal wer in dem Sozialgefüge unserer Klasse. Es war für mich einfach traumhaft.

Ich ließ mir natürlich nie etwas anmerken, wenn ich gelegentlich mal meinen Blick auf den Po eines süßen Italieners richtete. Und die gab es mehr als genug. In jeder Stadt waren sie zu Dutzenden vertreten. Einer schöner als der andere. Doch zum Glück waren auch immer genug Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, so dass es gar nicht auffiel wenn ich schaute.

So langsam begann ich, die Abschlußfahrt dann doch noch zu genießen und lebte auf. Ein Wein oder mehrere waren für mich nicht mehr tabu. Auch mal abends in der Adria schwimmen zu gehen nicht. Auf deutsch gesagt: Ich genoß es in vollen Zügen.

Erstaunlicherweise blieben meine Klassenkameraden relativ ruhig. Lag es an unserem Hotel, welches nur eine Querstraße vom Strand entfernt lag? Es war relativ klein mit nur vierzig Zimmern, hatte ein großes, gefließtes Restaurant, eine kleine Bar mit Rezeption und eine mit Wein überwucherte Terrasse.

In dieser romantischen Atmosphäre konnte man schon friedlich werden. Oder lag es einfach nur an der Herner Klasse, der man beweisen mußte, wie toll wir doch waren?

Ich weiß es nicht. Zumindest gingen die zehn Tage dann auch irgendwann mal zu Ende. Am Abend vor unserer Abreise saß ich mit Veronika, Thorsten und Astrid in einer Eisdiele und wir sprachen über die Fahrt und die Zukunft.

„Wenn du Hotelfachmann wirst, kannst du ja mal hier arbeiten“, meinte Veronika. Spielte sie hierbei etwa auf den süßen Kellner an? Sollte der Satz etwa in Wahrheit heißen, dass ich dann ja ganz nah an diesem süßen Kellner bin. Dann kann ich ihn immer sehen und vögeln. Wie kam ich überhaupt auf die blöde Idee, dass der Satz so hätte lauten können?

„Wir kommen dich dann mal besuchen und denken an die Abschlußfahrt zurück“, blies Astrid ins selbe Horn. „Ich finde Gatteo Mare zwar ganz schön, aber leben will ich hier nicht. Hier hast du ja 24 Stunden nur Touristen um dich. Grausam!“, entgegnete ich den beiden. „Aber schön war es trotzdem.“ Thorsten mußte natürlich auch noch seinen Kommentar hinzufügen.

Am nächsten Nachmittag bestieg eine total geschaffte 10 a dann den Bus, der sie zurück nach Rheinhausen bringen sollte. An Bord auch ein nachdenklicher Mensch, der jetzt dieses Buch schreibt, damals aber noch gänzlich andere Probleme hatte.

Auch auf der Rückfahrt wuselten mir lauter wirre Gedanken durchs Hirn. Hätte ich mich doch mal auf den Kellner eingelassen, war mein Hauptgedanke.

Nach diesen zehn Tagen war mir klar, dass ich zumindest schon mal bisexuell war. Ein Gedanke, über den ich heute nur lachen kann. Würde mich heute wer fragen, dann käme die Antwort, ich war schon immer schwul, wie aus der Pistole geschossen. Heute käme sie, damals war es aber schon eine starke Leistung für mich, dass ich mich damit abfand bisexuell zu sein. Und überhaupt, ich war mir klar, das ich doch irgendwo anders war als die Anderen. Und es begann mir langsam egal zu werden!

Die Rückfahrt kam mir irgendwie viel schneller vor, und am nächsten morgen, einem Montag, um drei Uhr waren wir wieder in Rheinhausen. Die Mutter von Veronika nahm mich mit nach Hause, da mein Vater Nachtschicht hatte und meine Mutter keinen Führerschein besaß.

„Na wie war es in Italien?“, war die erste Frage meiner Mutter. „Total Klasse, aber anstrengend“, gab ich ihr zur Antwort. „Am schönsten war es in Venedig. Diese Stadt muß man einfach gesehen haben und dann…“

Ich schwärmte ihr und meiner Oma noch ziemlich lange einen vor und merkte gar nicht, dass es schon auf die 6 Uhr zuging. Todmüde fiel ich dann ins Bett. Ich brauchte an diesem Tag nicht in die Schule zu gehen.

Von dem Kellner in meinem Hotel und meinen erotischen Wünschen ihm gegenüber erzählte ich allerdings nichts. Als ich dann endlich schlief, träumte ich noch mal von Italien. Davon, dass ich es mit dem Kellner doch getan hätte und was meine Klassenkameraden dann gesagt hätten. Komischerweise haben sie im Traum alle positiv reagiert! Doch zwischen Traum und Wirklichkeit liegt nunmal ein Loch von 100 Meilen.

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